Glossar der Spielbegriffe
Wer Spielbeschreibungen liest, stößt schnell auf Fachbegriffe. Hier erklären wir die wichtigsten Mechaniken und Wörter aus der Welt der Brett- und Kartenspiele.

- Area Control
- Mechanik, bei der Spielende um die Kontrolle über Gebiete auf dem Spielplan konkurrieren. Wer die Mehrheit hält, erhält Punkte oder Vorteile.
- Asymmetrisch
- Die Spielenden haben unterschiedliche Fähigkeiten, Ziele oder Startbedingungen. Jede Partie fühlt sich je nach Rolle anders an.
- Deckbuilding
- Alle beginnen mit einem kleinen Kartenstapel und kaufen im Spielverlauf neue Karten hinzu. So entsteht ein individuelles Deck.
- Draft
- Karten oder Plättchen werden reihum ausgewählt und weitergereicht. Man entscheidet nicht nur, was man nimmt, sondern auch, was man anderen überlässt.
- Engine Building
- Man baut nach und nach eine Kombination von Effekten auf, die sich gegenseitig verstärken und später viele Punkte erzeugt.
- Erweiterung
- Zusatzmaterial für ein bestehendes Grundspiel, das neue Regeln, Karten oder Szenarien ergänzt. Nicht allein spielbar.
- Familienspiel
- Spiel mit überschaubaren Regeln und kurzer Spieldauer, das Kinder und Erwachsene gemeinsam spielen können.
- Kennerspiel
- Bezeichnung für Spiele, die mehr Erfahrung voraussetzen als Familienspiele, aber noch keine Expertenspiele sind.
- Kooperativ
- Alle spielen gemeinsam gegen das Spiel. Man gewinnt oder verliert als Team.
- Legacy
- Spiele, die sich über mehrere Partien dauerhaft verändern: Karten werden beschriftet, Material wird hinzugefügt oder zerstört.
- Legespiel
- Plättchen werden aneinandergelegt und bilden nach und nach eine Landschaft oder ein Muster.
- Meeple
- Kunstwort aus „my people“: die typische Holzfigur in Menschengestalt, die in vielen Spielen eingesetzt wird.
- Miniaturen
- Detaillierte Kunststoff- oder Harzfiguren, oft unbemalt, die Helden, Monster oder Einheiten darstellen.
- Party-Spiel
- Spiel für größere Gruppen mit einfachen Regeln, bei dem Kommunikation und Spaß im Vordergrund stehen.
- Push your Luck
- Man entscheidet immer wieder, ob man weiter riskiert oder die bisherigen Gewinne sichert.
- Roll & Write
- Es wird gewürfelt, und die Ergebnisse werden auf einem eigenen Spielblatt eingetragen.
- Solo-Modus
- Regelvariante, mit der ein Spiel allein gespielt werden kann – oft gegen einen automatisierten Gegner.
- Stichspiel
- Kartenspiel, bei dem reihum eine Karte ausgespielt wird und die höchste Karte den Stich gewinnt – wie bei Skat oder Doppelkopf.
- Tableau
- Persönliche Spielerablage, auf der man Karten oder Plättchen auslegt und seine Fortschritte verwaltet.
- Wargame
- Konfliktsimulation mit oft historischem Hintergrund, bei der Einheiten auf einer Karte gegeneinander antreten.
- Worker Placement
- Man setzt eigene Figuren auf Aktionsfelder, um diese Aktionen zu nutzen. Belegte Felder sind für andere blockiert.
- Zivilisationsspiel
- Man entwickelt ein Volk über Epochen hinweg – mit Forschung, Wirtschaft, Kultur und manchmal Konflikten.